21. September 2020
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Migrantische Hip-Hop Kultur – über Gastarbeiter und andere Kanaks

Köln gegen Rechts und IL Köln laden ein zum offenen Treff am 14. Januar 2020.

Zur Geschichte der Gastarbeiter*innen gehören Erfahrungen mit Alltagsrassismus, Marginalisierung, Ausgrenzung und NSU-Terror. Aber auch Widerstand, Auflehnung und Kultur.

Die Kontinuitäten und Veränderungen rassistischer Bilder in der deutschen Gesellschaft haben sich auch in der migrantischen Kultur niedergeschlagen. Hip-Hop-Kultur als kreative Rebellion, als Gegenkultur und Zusammenschluss. Aber auch als identitätsstiftendes Merkmal für viele, die im rassistischen Diskurs nicht dazu gehören sollten und gegenwärtig auch nicht dazu gehören.

Hip-Hop und Rap, insbesondere Gangster-Rap werden oft ihre Bedeutung als Kultur abgesprochen. Wir möchten diese Bilder beiseite lassen und uns mit den Inhalten der Künstler*innen beschäftigen. Was haben sie uns zu sagen über ihren Alltag in Deutschland? Wie thematisieren sie ihr Selbst- und Fremdbild?

Wir tauchen exemplarisch in die migrantische Kultur der verschiedenen Epochen seit der Gastarbeiter*innengeneration bis heute ein und lassen dabei vor allem die Künstler*innen selbst zu Wort kommen, in dem wir uns ihre Musik anhören.

Vortrag und Diskussion, Dienstag, 14. Januar 2020, 19-21 Uhr, Offener Treff, Alte Feuerwache.

Ergänzung 09.01.20:

Im Anschluss werden wir Raum geben, um die Ereignisse rund um die Veranstaltungen am 4, Januar in der Innenstadt, gemeinsam zu reflektieren.

Offener Treff von Köln gegen Rechts jeden 2. und 4. Dienstag im Monat um 19h in der Alten Feuerwache, Melchiorstr. 3, Nähe Ebertplatz.