19. September 2020
Foto von Ralf Höcker in der WDR-Sendung "hart aber fair" am 5.12.2016

Die Rechtsvertreter vom Friesenplatz

Die politischen Aktivitäten der Kölner Kanzlei für Medien- und Markenrecht Höcker. Hintergründe und Einschätzung.

Die Genoss*innen des Rheinischen Antifaschistischen Bündnisses gegen Antisemitismus aus Köln, haben in einem lesenswerten Artikel mit den Hintergründen und einer Einschätzung zu der Kanzlei und dessen Namensgeber Ralf Höcker geteilt.

Ralf Höcker gibt zwar für sich und seine Kanzlei vor, „dass wir uns als Anwälte weder mit der Weltanschauung noch mit den Taten unserer Mandanten gemeinmachen.“ Aber wie glaubwürdig ist eine solche Aussage? Die eigene Arbeits- und Lebenszeit für die Verteidigung von Neonazis, Rechtsextremen und extrem reaktionären Mandant_innen zu verwenden und mit ihnen in eine – wie auch immer geartete – Geschäftsbeziehung zu treten, ist für sich gesehen bereits eine politische Entscheidung.

Rheinisches Antifaschistisches Bündnis gegen Antisemitismus

Abbildung oben: Ralf Höcker in der WDR-Sendung “hart aber fair” am 5.12.2016, Quelle: Wikimedia, Credits: © Superbass / CC-BY-SA-4.0 (via Wikimedia Commons)