Bereits in den vergangenen Jahren fand auch in Köln der sogenannte „Marsch für das Leben“ statt, bei dem fundamental-religiöse Spinner im Stelldichein mit Neonazis, Burschenschaftlern und AfD‘lern durch die Stadt latschten.
War der erste Versuch dieser rechten Truppe 2023 noch kläglich gescheitert ( https://www.koelngegenrechts.org/2023/09/christliche-fundis-und-rechtsextremisten-kamen-keine-200-meter-weit/), konnten sie 2024 und 2025 ihre irre Show – begleitet von starkem Gegenprotest – durchführen.
Für den 19.09.2026 hat diese eigenartige Melange von fundamentalistisch-klerikalen Kreisen, AfD, klassischen Neonazis und rechten CDU’lern wieder mal geplant, ihren Mist nach Köln zu tragen. Dass ein Grußwort des erzkonservativen Kardinal Woelki auch dieses Jahr nicht fehlt und sich die katholische Kirche ausgerechnet mit Rechtsextremen solidarisiert, die das gleichberechtigte Lebensrecht Vieler ja ausdrücklich negieren, sollte jeden rheinischen Katholiken beschämen.
Antifeminismus, Antisemitismus, Nationalismus, Rassismus und Queerphobie sind auf diesen kruden Veranstaltungen in allen Geschmacklosigkeits-Richtungen ständig präsent und verwoben.
Nicht zuletzt lädt die AfD-Fraktion Köln zu einem „Vorabendprogramm für den Marsch für das Leben“ für den 18.9. in das Rathaus und zeigt nochmals sehr deutlich die enge Verbindung dieser Veranstaltug in das rechtsextreme Millieu.
ProChoice ruft für den 19.09.2026 ab 12:15 Uhr auf der Ostseite des Neumarkts zum Gegenprotest auf.
Kommt also zahlreich und zeigt, dass in Köln Rechtsextremisten und klerikale Spinner nichts zu suchen haben.
Samstag, 19. September 2026 | 12:15 Uhr | Neumarkt, Ostseite

